Neuzugang de Wolf mit dem Sieg

Wolf Reds 13.07.2013-480Baseball-Bundesliga: Nach einem Transferstreit mit Tübingen durfte der belgische Nationalspieler schließlich doch noch zum Bundesligisten des TV Cannstatt wechseln. Freitagabend kam die Freigabe von der Passstelle des Fachverbandes aus Mainz und Samstagmittag startete Thomas de Wolf dann ausgerechnet gegen seine alten Kollegen aus Tübingen. Im April und auch noch Anfang Mai spielte de Wolf noch im blauen Trikot der Hawks, fühlte sich aber nicht recht wohl in der Universitätsstadt und wechselte wieder zu seinem Heimatclub in Belgien zu den Hobroken Pioneers.

Doch als die Reds sich noch für die Schlussphase einen neuen Pitcher suchten, wurde man sich mit de Wolf schnell einig. Da es bei Derbys immer etwas hektischer zugeht, heizte diese Personale das Derby zusätzlich an. Tübingens Clarence Brown begrüßte als erster Schlagmann seinen alten Mannschaftskollegen, indem er den ersten Wurf von de Wolf über den Zaun drosch und damit sein Team mit 1:0 in Führung brachte. Doch der Belgier zeigte sich unbeeindruckt und hatte anschließend alles fest im Griff. Zudem machte die Stuttgarter Offensive viel Druck auf die Hawks. Gute Hits und Fehler der Tübinger Verteidigung ermöglichte schnell die nötige Sicherheit im Spiel der Cannstatter. Im dritten Spielabschnitt gelang den Reds auch früh die Vorentscheidung, als sie 5 Punkte erzielen konnte zum Zwischenstand von 9:1. Zwar wehrte sich Tübingen nochmals und erzielte direkt auch 3 weitere Punkte, doch die Reds-Offensive war heute blendend aufgelegt und konnte ebenfalls weitere Punkte erzielen. Als de Wolf nach dem sechsten Spielabschnitt ausgewechselt wurde, waren die Reds Anhänger sehr zufrieden mit dem Neuzugang und verabschiedeten de Wolf mit Standing Ovations. Er gab selbst 5 Hits ab, konnte aber 11 Strike Outs erzielen. Sein Ersatzmann, Sascha Rauschenberger, ließ nichts mehr anbrennen und somit gewannen die Reds das erste Spiel deutlich mit 14:4.

Olson Reds 13.07.2013-480Stuttgarts Coach Emery machte seine Spieler in der Pause gleich für das zweite Spiel heiß. Schließlich musste endlich mal der Doppelsieg her um den Abstand zum Tabellenvierten von 5 Siegen Rückstand auf 3 Siege Rückstand zu verkürzen. Dazu schickte Emery seinen Australischen Ausnahmewerfer, Richard Olson, auf den Werferhügel. Dieser zeigte sich in Topform und ließ die Schlagleute der Hawks verzweifeln. Gerade ein einziger Tübinger-Schlagmann schaffte es auf die 1. Base durch einen Walk (Freilauf) im gesamten Spiel. Alle anderen Tübinger-Offensivkräfte machte Olson per Strike Out selbst aus, oder seine Defensive half ihm dabei. Dagegen startete die Heimmannschaft ab dem zweiten Spielabschnitt mit Ihrer Punktejagd. Früh ließen die Tübingen Hawks die Köpfe hängen und die etwas über 400 Zuschauer freuten sich, sofern sie es mit dem Reds-Team hielten, über einen nie gefährdeten 11:0 Sieg.

Schon nächsten Samstag, den 20. Juli, wollen die Stuttgart Reds nachlegen und auch den Deutschen Rekordmeister Mannheim am Doppelspieltag zwei mal schlagen. Im Hinspiel waren beide Spiele knapp und jedes Team konnte einen Sieg erringen. Dies soll sich unbedingt am Samstag ändern. Größter Konkurrent Haar spielt selbst gegen den amtierenden Deutschen Meister Regensburg und man hofft hier bei den Reds auf Schützenhilfe. Emery plant, wenn alles perfekt läuft, bis auf ein Sieg an den Tabellenvierten heran zu rücken. Damit wären die Playoffs noch greifbar und man wäre in Schlagdistanz zu dem Team vor den Toren Münchens. Zuerst liegt der Fokus aber voll auf die Spiele am Samstag um 13.00 Uhr und 16.00 Uhr. Die Mannheim Tornados sind momentan Siebter, aber viel besser als Ihr Tabellenplatz vermuten lässt. Vor allem die Werfer sind stark und werden vom Deutschen Nationalspieler Jan Stöcklin angeführt. Es bleibt also spannend in der Bundesliga und es ist noch nichts entschieden.

Fotos von Iris Drobny: Thomas de Wolf als Werfer für die Stuttgart Reds mit starkem Einstand// Richard Olson wird nach seinem "No Hitter" gegen Tübingen im Derby beglückwünscht

 

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