Reds verpassen die Playoffs

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Baseball Bundesliga: Gegen den amtieren Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer Regensburg Legionäre müssen die Baseball Bundesligisten des TV Cannstatt zwei Heimniederlagen hinnehmen. Vor mehr als 700 Zuschauer gab es  am Freitagabend eine Klatsche für das Team um Matti Emery mit 1:22. Am Samstagnachmittag vor über 400 Zuschauern war das Team der Stuttgart Reds dann gleichwertig und verlor nach großem Kampf mit 4:6 Punkten. Da die Schützenhilfe aus Mannheim ausblieb, und der Konkurrent aus Haar zwei Siege erringen konnte, müssen die Reds statt mit den Playoffs mit den  Playdowns vorlieb nehmen.

Schocknachricht Mitte der Woche von Stuttgarts bestem Spieler und Sieggarant: der Australische Nationalpitcher Richard Olson meldete sich verletzt ab und wird dem Team mehrere Wochen fehlen. Da mit Marcel Hering, Andy Orfanakos und Hagen Rätz, drei weitere Werfer nicht zur Verfügung stehen, waren die Siegchancen gegen Regensburg sehr gering. Im ersten Spiel am Freitagabend, vor gut besuchtem Hause, schickte Coach Ermery dann auch seine Nachwuchskräfte auf den Mound um ihnen Spielpraxis in der höchsten Deutschen Liga zu geben. Sascha Rauschenberger, Werfer aus der 2. Mannschaft, machte seine Sache bis auf einen Spielabschnitt sehr gut und konnte die Regensburger Offensive in Schach halten. Das zweite Inning allerdings kostete die Reds schon jede Siegchance. Sieben Punkte erzielte das Starensemble von der Donau und stand danach schon quasi als Sieger fest. Anschließend durfte der Juniorenauswahlspieler, Dennis Hudson, mit seinen 17 Jahren erstmals auf den Werferhügel und sein Können gegen Deutschlands beste Offensive testen. Regensburg konnte zwar weiterhin mehrmals Punkten, doch Hudson gelang auch sein erstes Strike Out in der Bundesliga. Anschließend durfte auch der U21 Nachwuchswerfer Alex Omicienski erstmals in der Bundesliga pitchen. Das Spiel endete etwas zu hoch mit 21:1 für die Regensburg Legionäre.

Im zweiten Spiel dann ein ganz anderes Bild. Die Reds schickten Ihren belgischen Nationalwerfer Thomas de Wolf auf den Hügel. Regensburg beorderte seinen Tschechischen Nationalwerfer Boris Bokaj auf den Mound. De Wolf gelang es mit Hilfe seine Defensive nun den Legionären ein Spiel auf Augenhöhe ab zu verlangen. Regensburg erzielte im dritten Spielabschnitt drei Punkte und legte im fünften Spielabschnitt noch einen vierten Punkt nach. Die Reds zündeten dann gleich im Nachschlag des fünften Spielabschnittes ein Offensivfeuerwerk ab und erlangten selbst 4 Punkte zum Ausgleich. Regensburgs Trainer Helmig reagierte und brachte seinen US-Werfer Justin Kühn, womit er die Reds in der Offensive in aussichtsreicher Position stoppte. Die Entscheidung fiel im 8. Inning. De Wolf servierte einen Wurf zu sehr in die Mitte der Strike Zone und wurde prompt vom deutschen Nationalspieler Ludwig Glaser bestraft, der den Ball zum Homerun über den Zaun im Außenfeld drosch und somit die 6:4 Führung für die Legionäre errang. Greg Pycock übernahm dann die Verantwortung auf dem Werferhügel im letzten Spielabschnitt und hielt sich schadlos. Die Reds brachten dann noch mal mit den letzten Schlagchancen einen Läufer auf die Base. Thomas de Wolf und Markus Winkler konnten zwar den Ball noch weit ins Outfield schlagen, die gute Defensive der Regensburger fing allerdings beide Bälle aus der Luft. Das Spiel endete knapp mit 6:4 für die Legionäre.

Kommende Woche spielen dann die Reds beim Tabellendritten Mainz am Freitagabend und Samstagmittag die letzten beiden Spiele in der regulären Saison. Egal wie beide Spiele ausgehen, die Reds werden mit Gewissheit auf dem fünften Tabellenplatz die Saison beenden und auf den Gegner für die Playdowns warten. Dies wird dann Ende August mit einer Best of Five Serie gegen den Tabellenletzten gespielt. Der Gegner entscheidet sich aber erst am letzten Spieltag zwischen dem da stattfindenden direkten Duell Tübingen gegen Mannheim, die gleichauf in der Tabelle stehen.

Foto von Andreas Erdt: Matti Emery am Schlag konnte die Niederlagen nicht verhindern

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