Die Softballerinnen des TV Cannstatt kehrten mit einem Split aus Regensburg zurück. Die Spiele vom 1. August endeten mit 13:3 und 3:4 – zunächst also deutlich zugunsten der Legionäre, im zweiten Spiel dann aber mit einem hart erkämpften Extra-Inning-Erfolg für die Stuttgart Reds.
Spiel 1: Frühe Homeruns, starke Regensburger Offensive
Im ersten Spiel sorgte ein Solo-Homerun von Annie Stepniak für die frühe Führung der Stuttgarterinnen. Im zweiten Inning legte Hope Cornell mit einem weiteren Solo-Homerun nach. Trotz dieser starken Einzelaktionen blieb die weitere Offensive erfolglos, bis Annie Stepniak im dritten Inning ihren zweiten Homerun des Tages über den Zaun schlug und damit den dritten Run für Stuttgart verzeichnete. Auf der anderen Seite hatten die Legionäre einen äußerst guten Tag am Schlag. Mit konstanten Hits bauten sie Inning für Inning ihre Führung aus und ließen die Reds-Defensive kaum zur Ruhe kommen. So sicherte sich Regensburg schließlich den Sieg und entschied die erste Partie deutlich mit 13:3 für sich.
Spiel 2: Pitcher-Duell mit Extra-Innings
Die zweite Begegnung entwickelte sich zu einem echten Krimi und blieb bis zum neunten Inning offen. Die ersten fünf Innings blieben punktelos, da das starke Pitching auf beiden Seiten nur vereinzelte Kontakte zuließ. Reds-Import Sophie Moshos dominierte erneut mit 11 Strikeouts.
Im sechsten Inning durchbrach die Reds-Offensive dann den Bann. Annie Stepniak schlug einen dritten Homerun, der auch Alia Petzold scoren ließ, die sich zuvor durch einen Walk auf Base gebracht hatte. Die Regensburgerinnen antworteten jedoch umgehend und legten mit zwei Runs nach, sodass es mit einem 2:2-Gleichstand in die Schlussphase ging. Bis zum Ende des regulären siebten Innings blieb die Partie ausgeglichen, sodass zwei Extra-Innings die Entscheidung bringen mussten.
Im neunten Inning wurde es noch einmal besonders spannend. Nach bereits drei Homeruns erhielt Annie Stepniak einen Intentional Walk. Sowohl sie als auch der Automatic Runner scorten anschließend jeweils durch einen Sacrifice Fly von Jule Breuninger und ein perfekt ausgeführtes Squeeze Play mithilfe eines Bunts von Makea-Al Kaluau, womit sich die Reds einen 2-Run-Vorsprung erarbeiteten. Regensburg verkürzte dem Abstand direkt schnell auf einen Run, in der Reds Defensive dämpfte Player-Coach Hope Cornell den ersten Erfolg jedoch schnell durch ein Double Play. Mit einem Diving Catch an First Base machte sie nicht nur ein sicheres Aus, sondern war mit ihrem Wurf an Second Base auch schneller als die Runnerin mit ihrem Tag-Up-Versuch. Ein souveräner Catch von Centerfielderin Alia Petzold beendete schließlich die Partie und besiegelte den 4:3-Erfolg der Reds nach neun Innings.
Ausblick
Trotz der weiten Reise zu diesem intensiven Doubleheader kehrten die Stuttgarterinnen motiviert nach Stuttgart zurück, wo sie am Sonntag das Nachhol-Spiel gegen die Karlsruhe Cougars mit 4:0 für sich entscheiden konnten. Nun geht es für die Reds in eine wohlverdiente Spielpause, bevor am 29. und 30. August 2026 das Viertelfinale gegen die drittplatzierten Nordligisten im TVC Ballpark auf dem Programm steht. Die Reds-Damen freuen sich schon jetzt auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.
